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Einander Türhüter und Ankommens-Beschleuniger sein

 


Heute begehen wir den zweiten Adventssonntag und seit nun 10 Tagen erfreue ich mich an dem Fotoadventskalender, den eine Freundin extra für mich gestaltet hat. Sie hätte mir keine schönere Adventsüberraschung bereiten können!

In den Adventspredigten heute und am vergangenen Sonntag haben wir gehört, dass es unsere Aufgabe als Christen ist "Türhüter" und "Ankommens-Beschleuniger" zu sein. Wir sollen für die Welt und für alle Menschen Ausschau halten nach dem Kommen Gottes, diesem die Türe weit öffnen und ihm dabei helfen möglichst schnell in unserer Welt ankommen zu können. Das bedeutet, dass wir selbst damit rechnen müssen, dass Er kommt, ja, dass Er bereits mitten unter uns ist, dass wir Sein Wirken erkennen und lernen müssen mit Seinen liebenden Augen die Welt zu betrachten, damit wir diese Haltung selbst an andere weiter geben und so Sein Wirken vermehren können.

Ich selbst mache dabei immer wieder die Erfahrung, dass ich ebenfalls auf die Hilfe anderer angewiesen bin, gerade dann, wenn ich selbst angesichts zahlreicher Krisen und Probleme in der Welt oder in meinem persönlichem Lebensumfeld zu verzagen drohe. Es tut gut, wenn andere für einen da sind und einem dabei helfen die eigene Türe zu öffnen und geöffnet zu halten oder einem einfach sagen, dass es gut ist, dass man da ist. Es ist ein Geben und Nehmen und daher ist es gut, dass ER uns in die Gemeinschaft miteinander beruft, die sich gegenseitig bestärkt und aufrichtet.

In der Hoffnung, dass Gott bereits mitten unter uns ist, wünsche ich allen eine gesegnete zweite Adventswoche!

Sr. Franziska

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