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Frohes Neues Jahr 2026!

 


Am letzten Tag der Weihnachtsoktav und dem ersten Tag des neuen Jahres, sende ich viele Grüße und Segenswünsche aus dem Karmel in Hannover.

Ein neues Jahr hat begonnen und liegt noch ungelebt vor uns. Genauso liegt das Jesuskind noch zwischen seinen Eltern bei uns in der Krippe. Das Leben liegt noch vor ihm, ist noch ungelebt und doch bereits vorgezeichnet - durch die Familie, den Ort, die Zeit, die Umstände, in die es hineingeboren wurde. Und dann ist da noch der Plan des göttlichen Vaters. Jesus hat eine Bestimmung, ist nicht irgendwer, sondern Gottes Sohn.

Ganz ähnlich ist auch bereits das neu angebrochene Jahr vorgezeichnet, denn wir nehmen uns und unsere Umstände aus dem vergangenen Jahr mit. Der Übergang ist ein Fluss und kein harter Cut, der uns auf ein unbeschriebenes Blatt setzt. Und doch ist der Neujahrstag jedes Jahr aufs neue ein besonderer Tag für mich. Er ist ein Symbol für die vielen Tage im Jahr und in meinem Leben, die jeweils neue Chancen eröffnen etwas zu verändern, altes abzuschließen und neues zu beginnen und wenn es noch so klein und unbedeutend zu sein scheint.

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